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Paradoxe Gerechtigkeit
Ein Krimi von Stefanie Hauck
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Werder an der Havel

... ist eine malerische Kleinstadt, im Südwesten von Potsdam gelegen. Die gesamte Gegend zeichnet sich durch eine anmutige und interessante Landschaft mit vielen kleinen Sehenswürdigkeiten aus. Ein besonderer Reiz besteht darin, dass die Havel - von Norden aus Spandau kommend - in ihrem Fluss mehrfach die Richtung ändert, wodurch ein Seensystem entsteht. Werder liegt an so einer Verbreiterung der Havel, sie geht hier anschließend in den Großen Zernsee über. Die eine Besonderheit an Werder ist nun, dass die Altstadt auf einer dem Ufer vorgelagerten Insel liegt, die man über eine Brücke erreichen kann. Die Insel selbst ist etwas hügelig und bewohnt, wodurch sie einen abwechslungsreichen Charakter bekommt. Ferner gibt es dort einige Sehenswürdigkeiten, originelle Lokalitäten und den Anlegesteg für die Schiffsrundfahrten auf dem Seensystem. Die zweite Besonderheit befindet sich auf der Landseite. Obwohl die Gegend im Raum Berlin-Brandenburg relativ flach ist, gibt es in Werder eine Anhöhe, auf der ein Weinberg liegt. Dieser ist die nördlichste für den Qualitätsweinanbau zugelassene Reblage der Welt. Ich bin zwar keine Werderanerin, aber dieser Ort hat es mir unglaublich angetan.

Das Lokal Kuddeldaddeldu...

... ist eine sehr originelle und anheimelnde Lokalität auf der Ostseite der Inselstadt mit Blick auf die Havel. Man bekommt dort warme Küche sowie Kaffee und Kuchen, alles sehr lecker,von daher wärmstens zu empfehlen. Es fällt mir schwer, dieses außergewöhnliche Schmuckstück zu beschreiben, von daher: Sehen Sie sich einfach meine Fotos an. Zwei Sachen seien hier noch erwähnt. Zum einen hat die Stadt Werder in den vergangenen Jahren auf der Inselstadt sehr viele Gebäude restauriert und in diesem Zuge auch Straßen und Wege saniert. Das bedeutete für den gesamten Weg am Ostufer, dass er gepflastert wurde. Daher befinden sich die Teppiche, die zur Befestigung des Bodens vor dem Kuddeldaddeldu in "Paradoxe Gerechtigkeit" erwähnt werden, nicht mehr dort. Die Fotos davon, die Sie hier bei meinen Bildern sehen, stammen aus dem Jahr 2000. Es sind allerdings auch Fotos dabei, die ich in 2007 aufgenommen habe. Dort sieht man schon den gepflasterten Weg. Zum anderen meine ich gehört zu haben, dass das Kuddeldaddeldu erst 1998 eröffnet wurde. Da "Paradoxe Gerechtigkeit" aber in 1995 spielt, gab es logischerweise dieses Restaurant noch gar nicht, aber ein bisschen dichterische Freiheit darf ja auch sein. Weitere Infos unter www.kuddeldaddeldu-werder.de

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